Erkenntnis und Idee

Gelingen ist ein Erfolg, etwas – wie die Definition sagt – "durch jemandes Planung oder Bemühung erfolgreich Zustandegekommenes".

 

In der gesamten Menschheitsgeschichte war Gelingen lebensnotwendig. Schon sehr früh erstreckte sich das Gelingen auf alle Lebensbereiche. Der Mensch jagte, sammelte und sorgte vor. Und er hatte Erfolg. 

In der modernen Arbeitswelt hat der Mensch das Gelingen als weitgehend "unpräzise" abgetan und versucht stattdessen, mit Instrumenten wie beispielsweise “präzisen Zielen" gewünschte Zustände zu erreichen. 

Bestenfalls in seinem privaten Bereich, in der Familie, beim Hobby erbringt er Gelingensleistungen noch unaufgefordert selbst. Hier verzichtet er auf die “Präzision“ von Zielen - vielleicht, weil sie den Spaß am Gelingen verleiden. 

Und er erlebt, dass die Dinge "klappen" (zumeist). In einer Folge kleiner Schritte, die keiner komplizierten Planung folgen, sondern aus eigenen Erkenntnissen, Überlegungen und Ambitionen gestaltet werden und den gewünschten Zustand herbeiführen. Dabei sind Erfolge und Misserfolge auf dem Weg zum Gelingen gleichermaßen nötig.

 

Warum verzichten wir in der beruflichen Sphäre auf das, was wir im privaten Bereich als erfolgreich erleben?

Ergo: Gerade am anspruchsvollen Arbeitsplatz muss das Gelingen gefördert werden. An Stellen,

  • wo Zustände geändert werden sollen, die sich bisher als änderungsresistent erwiesen haben
  • wo Risiken minimiert werden sollen, die sich ergeben, wenn Wissensträger wichtig für den Erfolg sind
  • wo sicher ist, dass eine Verbesserung und Innovation gelingen kann, wenn in die Reflexion und Analyse Wissensträger eingebunden werden.

 

Diese im Privaten als erfolgreich eingestuften Gelingensmechanismen können und müssen auf den beruflichen Aspekt des Lebens ausgedehnt werden. Durch freiwillige, funktionsübergreifende Kleingruppen aus qualifizierten Fachkräften entwickeln sich mithilfe der Gelingensförderung Kompetenzgemeinschaften, die im Gelingensmodus erfolgreich sind.