Motivation – der Grund für die BGF

Je komplexer die organisatorischen Erfordernisse, je stärker der Wettbewerb, desto mehr wird auf Management-Instrumente gesetzt:

  • Arbeitsanweisungen
  • Zielvereinbarungen
  • Stellenbeschreibungen
  • Mitarbeitergespräche
  • Beurteilungen
  • Bonus- oder Prämienzahlungen
  • Beförderungen und Gehaltserhöhungen
  • Nicht zuletzt: die Empfehlungen aus der „Motivationslehre“

 

Diese Management-Instrumente führen nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Häufig können diese Vorgaben zielführend sein, indem auf ein Ziel fokussiert wird. Bei diesen Vorgaben ist die schnelle Veränderung des Kontexts oft nicht berücksichtigt, dadurch kann auf Ziele zugesteuert werden, die nicht mehr aktuell sind.

Und trotz der scheinbar uneingeschränkten "Eignung" der Ziele für alles, was man zu bewirken wünscht, wird oft das Gewünschte nicht erreicht. Je komplexer die Aufgabenstellung, je größer die Abhängigkeit von den Menschen, die zum "Erreichen" ihren Beitrag leisten müssen, desto geringer ist die Wirkung, die von den Instrumenten ausgeht. Das war der Grund, uns die Frage zu stellen, welche anderen Möglichkeiten es gibt, die Veränderung von operativen Zuständen mit Handlungsbedarf in Unternehmen zu erreichen.

 

Wir haben dabei das Gelingen wiederentdeckt.

In der modernen Welt haben die Menschen das Gelingen weitgehend "verlernt" und an Staat, Gesellschaft und Arbeitgeber delegiert. Wir möchten helfen, das Gelingen wieder “zu erlernen“. Um Zustände sinnvoll zu verändern, spielt es keine Rolle, ob es sich um operative Risikozustände, Innovationsbedarfe oder die wirksame Führung von Wissensarbeitern handelt.

Dabei ist es unerlässlich, Gelingensfelder zu identifizieren und Gelingensleistungen abzusprechen. Da Gelingensleistungen im Leistungsbereich des Einzelnen angesiedelt sind, liegen Planung und Ausführung in einer Hand.

Wer Gelingen plant, kontrolliert sich selbst.

Wir sehen die Betriebliche Gelingensförderung als einen “Guerilla-Pfad“ zu transparenter Personalentwicklung und neuer Führungskultur ohne aufwändige Change-Projekte.

Gewiss, auch Gelingensleistungen können misslingen. Jedoch lassen sich aus dem Misslingen Erkenntnisse ziehen, die im Weiteren durchaus positive Effekte haben können.